The struggle is real!

Vor 4 Monaten habe ich meinen aller ersten Blogpost veröffentlicht. Darüber wer ich bin, wie ich mich die letzten Jahre verändert habe und über meine Geschichte. Ich war irrsinnig stolz, dass ich diesen Schritt gewagt habe und habe mich gefreut, dass so viele Menschen meinen Beitrag gelesen haben.

Eigentlich habe ich damit angefangen, weil ich erstens schon immer ein Mensch war der gerne viel redet, viel mitteilt und seine Gedanken mit anderen Menschen diskutiert und teilt und zweitens, weil ich meine Masterarbeit nächstes Jahr dem Thema Bloggen widmen werde und selbst ein bisschen praktische Erfahrung damit sammeln wollte bevor ich mich auf die Theorie stürze.

Das Ganze hat also dazu geführt, dass ich hier über meine Reisen berichte und über Dinge, die mir sonst so durch den Kopf gehen. Ich bin viel aktiver auf Instagram geworden, lade fast jeden Tag ein Bild hoch, kommentiere, mache Stories, like Bilder und folge Bloggern, die mich inspirieren und mich unterhalten. Mir macht das alles irrsinnig viel Spaß, ich liebe es die Arbeit von anderen zu sehen, mir die Produkte anzuschauen, die andere testen, mich mit Ihnen auszutauschen und fühle mich wahnsinnig geehrt, wenn große Blogger meine Bilder liken, kommentieren oder mir sogar folgen. Ich schreibe gerne über alles was ich erlebe, denke und fühle und freue mich dass Leute das tatsächlich lesen.

Was ist also mein Problem? Warum rede ich von Struggle? Nun ja, so viel Spaß das Ganze macht, ich musste leider auch feststellen, dass es durchaus Schattenseiten gibt. Ich habe gemerkt, dass mir meine Followerzahl unverhältnismäßig wichtig geworden ist. Es interessiert mich plötzlich ob es 600 sind oder nur 578, es interessiert mich wer mir folgt und wer mir entfolgt und wenn mir Leute entflogen, die ich persönlich kenne, obwohl es meistens nur flüchtige Bekannte sind, dann fühle ich mich irgendwie geknickt, hinterfrage was ich da mache, frag mich ob ich zu langweilig bin, zu viel poste, zu uninteressant, die Leute es komisch finden, dass ich blogge und poste obwohl ich keine 10.000 Follower habe, die sehen was ich mache. Gestern habe ich das erste mal eine Story in Instagram hochgeladen in der ich geredet habe und kurz etwas erzählt habe. Ich mochte die kurze Sequenz eigentlich und habe sie hochgeladen. Doch ca. 10 min später hab ich mich dann zu sehr geschämt, mir zu viele Gedanken gemacht was irgendwer denken könnte und alles ganz schnell wieder gelöscht. Also saß ich heute den ganzen Tag da und habe mir überlegt ob ich meinen Account nochmal ganz neu aufbauen soll, einen ganz neuen kreieren anstatt meinen ehemalig privaten Account weiter zu führen. Und wisst ihr was ? Mich ärgert das. So wollte ich das nicht, das Ganze sollte für mich sein. Es sollte mir vollkommen egal sein wie viele Leute mein Bild liken, wie viele Leute entscheiden mir zu folgen oder zu entfolgen. Für mich ist das Alles eher wie eine Unterhaltung, ich erzähle über Erlebnisse und Erfahrungen und andere erzählen mir ihre Erfahrungen. Ein Austausch der Spaß macht und nicht anstrengend sein soll, ich will nicht an mir selbst zweifeln wegen einer Nichtigkeit wie Instagram. Und genau das werde ich in Zukunft mir wieder mehr vor Augen halten, das Bloggen und auch Instagram ist für mich und für jeden der es sich gerne anschaut und gerne hört und liest was ich oder auch jeder andere Blogger zu erzählen hat. Die Wahrheit ist, dass ich auch sehr viele super positive Kommentare bekommen habe zu meinem Blog. Leute, die mich nicht mal zwingend besonders gut kennen schreiben mir wie toll sie finden was ich da mache, dass sie meine Bilder mögen und meine Blogposts lesen und das ist sowas von Balsam für meine Seele und sollte doch so viel mehr wiegen als eine Follower-Zahl oder jemand der offensichtlich nicht zu meiner Zielgruppe passt um es einfach mal aus einer Marketingperspektive zu sehen.

Eine letzte Sache, die ich wirklich besonders nervig finde (und Leute das ist echt sooo abartig nervig), Menschen die einem folgen nur um dann einen halben Tag später wieder zu entfolgen, weil das eigentliche Ziel ist auf sich selbst aufmerksam zu machen. Sorry, aber da bleib ich echt lieber mein Leben lang ohne einen einzigen Follower bevor ich so einen Quatsch anfange. Erstens mal muss das ja super aufwendig sein und zweitens ist es einfach verzweifelt. Kommentiert, seid nett, liked Bilder von wem ihr wollt, wenn ihr die Sachen gut findet, aber sowas muss echt nicht sein.

Sooo to sum it up, ich muss einfach wieder klar kommen. Ich bin irrsinnig dankbar für jeden einzelnen, der mir geschrieben hat oder in irgendeiner anderen Art und Weise mitgeteilt hat, dass ihm meine Seite gefällt. Ich bin genauso dankbar für Leute, die nicht mögen was ich mache, das motiviert mich, mich ständig zu verbessern und an mir zu arbeiten. Allerdings ab einem Gewissen Punkt darf es mich einfach nicht kümmern. Ich werde weiter alles so machen, wie es für mich passt und womit ich mich wohl fühle.

Was habt ihr für Erfahrungen? Geht es anderen von euch vielleicht ähnlich? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Ok, jetzt aber aus die Maus. Klappe zu Affe tot.

Vanessa

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2 thoughts on “The struggle is real!

  1. Erstmal muss ich sagen, dass du das hier wieder wunderbar geschrieben hast… Ich mag es wie du schreibst. Es ist total locker und du lässt deinen Gedanken freien Lauf. Das was du beschrieben hast, ist mir auch sehr stark bei mir aufgefallen 🤔 krass wie schnell man sich zu solchen Gedanken, wie sinkende oder nicht schnell steigende Follower oder ob man wirklich interessant ist für andere hinreißen lässt. Wahrscheinlich liegt es unteranderem an unserer “geheimen Instagruppe”. Dadurch ist zumindest bei mir höchst wahrscheinlich der Druck gestiegen. Aber ich möchte nicht nur klagen, sondern ich bin trotzdem mit Spaß dabei und wenn sich das mal ändern sollte, dann werde ich einen Schlussstrich ziehen. Ganz lieben Gruß Angel😘

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