Travel Diary Westcoast Part II

…and then there is the city love.

Über die tollen Nationalparks habe ich euch ja schon in meinem letzten Blogpost berichtet, aber natürlich ist ein West Coast Trip nicht perfekt ohne auch die ein oder andere Stadt zu sehen und vor allem das Meer.

Wie ich euch schon erzählt habe, ging unsere Reise in Las Vegas los. Frank Sinatra hat über Las Vegas gesagt „Las Vegas is the only place I know where money really talks – it says, Goodbye“ und ich bin mir ziiiiemlich sicher, dass er recht hat. Wir kamen mitten in der Nacht in Las Vegas an und schon vom Flugzeug konnte ich das Blinken und Leuchten der Stadt sehen und sogar unser Hotel war schon aus der Luft nicht zu übersehen. Wir haben im Circus Circus Hotel übernachtet und das um ehrlich zu sein zu einem wirklich super billigen Preis. Ich vermute, dass in Las Vegas das Geld nicht mit den Übernachtungen gemacht wird sondern hauptsächlich mit Spielen, Party und Alkohol.

sdr

Unseren ersten Tag haben wir mit einem großen Frühstück im Hotel gestartet und haben uns dann auf den Weg zum berühmten Las Vegas Strip gemacht. Las Vegas ist eindeutig die künstlichste Stadt in der ich je wahr und manchmal war es einfach nur lustig zu sehen, was sie alles nachgebaut haben. Es gibt New York, Paris, Venedig einfach alles hat eine Nachbildung hier und auch tagsüber war trotz der unglaublichen Hitze echt super viel los. Am Nachmittag sind wir dann in das Hotel Flamingo, in dem es einen großen Pool gibt und praktisch den ganzen Tag eine Poolparty stattfindet. Falls ihr plant in Vegas zu feiern, dann werdet ihr einfach üüüüüberall angesprochen und euch werden die verschiedensten Partys nahegelegt. Als Frau kommt man dabei übrigens immer günstiger weg als die Männer. Den Abend haben wir dann ebenfalls auf dem Las Vegas Strip verbracht und uns die Wasserspiele vor dem Bellagio angeschaut. Mein persönliches Highlight von Las Vegas, weil ich sowas einfach liiiiebe. Für uns gab es dann keine richtige Party mehr, da wir am nächsten Tag ganz früh los sind Richtung Bryce Canyon.

cof

 

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Die nächsten Tage standen dann erstmal einige National Parks auf unserem Plan bis wir dann von Palm Springs los Richtung San Diego gefahren sind. Auf dem Weg haben wir noch Halt gemacht bei einem Ort der sich Salvation Mountain nennt. Es ist eine Art Hügel, der mit vielen Farben bemalt ist und aus Lehm, Stroh und Farbe besteht. Die Botschaft des Hügels ist „Gott liebt alle“ und das sieht man auf dem Hügel auch absolut überall. Es ist kein Muss, ihn auf dem Weg nach San Diego zu besuchen, aber ich fand ihn den Besuch auf jeden Fall wert!

 

Für San Diego haben wir uns ein Air BnB gemietet, das wirklich absolut toll war! Die Stadt war einfach super, die Palmen, die Strände und einfach die ganze Atomsphäre war unbeschreiblich.

sdr

Nach der Ankunft sind wir einfach mal los in die Stadt gelaufen und haben uns das Gaslamp Quater angesehen, sind am Hafen entlang spaziert und waren dann in Little Itlay essen. Für den nächsten Tag haben wir uns den La Jolla Beach vorgenommen. Dort haben wir uns dann Kajaks gebucht und sind raus aufs Meer um nach Seelöwen Ausschau zu halten.

Ich war ganz schön aufgeregt und habe mich tierisch (im wahrsten Sinne des Wortes) gefreut, als wir sie dann endlich gesehen haben. Ich liebe es Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen und die Seelöwen haben es sich sichtlich gut gehen lassen.

davDieser Ausflug war definitiv einer meiner Highlights der Reise. Am nächsten Tag haben wir dann leider schon aus unsere coolen Air BnB ausgecheckt und sind weiter Richtung Mission Bay, allerdings fand ich es persönlich nicht so besonders dort.

 

Viel besser hat mir dann Newport Beach gefallen. Die Palmen, der Strand einfach alles war wuuunderschön. Von dort sind wir dann auch gleich in unser Hotel in LA gefahren.

Juhu, wir waren also endlich in Los Angeles… oder auch nicht so Juhu. Unser Hotel war

sdrin sowas wie Chinatown (Monterey Park) und ich habe auch gleich einen netten Freund dort gefunden… eine fette Kakerlake in unserer Dusche (ja ich habe laut geschrien und mich abartig geekelt haha). Aber gut, mal abgesehen davon war es ok. Das Problem an LA ist meiner Meinung nach, dass es zwar durchaus schöne Ecken gibt aber man einfach

oznor

überall mit dem Auto hinmuss und der Verkehr ist echt der absolute Wahnsinn. Wir haben aber natürlich trotzdem alles mitgemacht, den Walk of Fame, das Hollywood Sign (hier würde ich übrigens eine Tageswanderung einplanen, nur so kann man wirklich nah an das Zeichen kommen), Beverly Hills, den Rodeo Drive, Santa Monica und Malibu. Um ehrlich zu sein habe ich schon gewusst, dass LA nicht so toll sein soll aber vor allem von Santa Monica und Malibu hatte ich mir mehr erhofft. Ich würde beim nächsten Mal den Aufenthalt in Los Angeles definitiv verkürzen und dafür einen längeren Stop in San Diego oder Santa Barbara einlegen.

cof

Da kommen wir auch schon zu Santa Barbara, die wohl beste Stadt an der ganzen Westküste meiner Meinung nach. Es ist einfach so unglaublich schön da, das Meer ist toll, der Pier ist super und die Stadt sprüht nur so vor Urlaubsstimmung.

cof

Es gibt eine super süße Straße mit kleinen Shops zum Shoppen und dann gibt es den Funk Zone District, ein Paradies für Blogger! Hier lässt es sich auf jeden Fall sehr gut aushalten und es ist wesentlich weniger stressig als die großen Städte.

Voller Erwartungen sind wir dann weiter nach San Francisco und ich muss leider sagen, dass ich wohl bitter enttäuscht war. Vorne weg muss man sagen, dass wir einfach Pech hatten.

cof

Unser Air BnB war nicht wirklich in einer guten Gegend und als wir dann in die Stadt gefahren sind um uns alles anzusehen haben wir auch definitiv im falschen Viertel begonnen. Unsere Parkgarage hieß 16th and Hoff Garage. Das Parken war für San Francisco wirklich günstig und die Parkgarage war bewacht, allerdings war uns nach dem Rausgehen auf die Straße auch mehr als bewusst wieso. San Francisco ist die liberalste Stadt in ganz Amerika, das bedeutet im Endeffekt, dass es den Obdachlosen dort so gut geht wie nirgends wo sonst. Das ist so erstmal nicht wirklich was schlechtes, bedeutet aber leider, dass es sehr sehr viele Drogenabhängige gibt und sehr viel Kriminelle.

cof

Nach dem ersten Schock haben wir dann beschlossen San Francisco hauptsächlich mit dem Auto erkundet. Die Golden Gate Bridge, die Pink Ladies, die Lombard Street und so weiter. Diese Stellen sehen tatsächlich auch aus wie in den Filmen und sind sehr schön. Ich würde jedem empfehlen, der einen Besuch in San Francisco plant einfach ein bisschen mehr Geld für ein wirklich gutes Hotel in einer guten Gegend auszugeben und etwas vorsichtig zu sein wo man sich aufhält, dann hat man hier sicher ein tolles Stadterlebnis.

cof

Meinen letzten Tag verbrachte ich dann in Santa Cruz. Eine ähnlich tolle Stadt wie Santa Barbara und vor allem eine richtige Surfer Stadt. Hier wurde das aller erste Mal auf amerikanischem Festland gesurft nachdem ein Prinz aus Hawaii dort ankam (oder irgendwie so, das mit dem Surfen stimmt jedenfalls :D).

cof

Santa Cruz hat außerdem einen wirklich coolen Broadwalk und falls jemand auf Rummel und Ähnliches steht ist er hier definitiv richtig. Wir haben unseren letzten gemeinsamen Tag dort echt entspannt verbracht und ich kann jedem empfehlen einen kurzen Stop hier einzulegen.

Dann war meine Reise leider zu Ende und ich bin vom Flughafen in San Francisco nach Orlando geflogen um mein Auslandssemester zu beginnen. Ich hatte wirklich eine wahnsinnig schöne Zeit und ich empfehle wirklich jedem einmal im Leben einen Westcoast-Trip zu machen. Falls jemand Fragen hat versuche ich sie gerne wie immer zu beantworten. 🙂

Vanessa

 

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