Travel Diary West Coast Part I

WEST COAST IS THE BEST COAST.

Wie viele von euch auf Instagram sicher schon gesehen haben bestanden meine letzten drei Wochen aus einem wunderschönen, aufregenden Trip durch Nevada, Utah, Arizona und California. In dieser Zeit habe ich wirklich soo unglaublich viel erlebt und gesehen, dass ich euch das natürlich nicht vorenthalten möchte. Gereist bin ich mit zwei Freundinnen von mir, die den selben Master wir ich an der WU machen und dem Schulfreund von dem ihr ja in meinem Traveldiary von New York schon gehört habt.

In diesem Blogpost möchte ich mich vor allem den Nationalparks widmen, die wir besucht haben. Ich werde aber natürlich auch noch einen Blogpost über die Städte schreiben, die wir besucht haben :).

cof
Valley of Fire

Wir haben unseren Trip in Las Vegas gestartet und sind von dort aus los in Richtung Bryce Canyon. Doch bevor wir uns auf den Weg ins wunderschöne Utah machten haben sind wir noch in Nevada durch das so genannte “Valley of Fire” gefahren und haben einen kurzen Spaziergang durch den Mouse Tank Trail gemacht, bei unglaublicher Hitze. Schon hier war absolut alles beeindruckend, unendliche Weiten an Felsen, in den unterschiedlichsten Rot- und Brauntönen.

Die zweite Hälfte des Tages nach einer Fahrt von ca. 4 Stunden verbrachten wir dann am Bryce Canyon.

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Bryce Canyon

Der Bryce Canyon hat sich als absolut atemberaubend herausgestellt. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht so viel erwartet und dachte mein Highlight wird vor allem der Grand Canyon, aber hier wurde ich definitiv von etwas anderem überzeugt. Bilder reichen gar nicht aus um zu beschreiben, wie viel Wirkung die Natur auf einen hat und wie besonders es sich anfühlt dort zu stehen.

Geschlafen haben wir dann in einem Motel in Kanab, ich war ehrlich gesagt sehr positiv überrascht von den Motels. Für eine Nacht hat ein einfaches Zimmer für vier auf jeden Fall gut ausgereicht und oft haben wir auch wirklich nicht viel für eine Übernachtung bezahlt.

Von dort aus sind wir dann am nächsten Tag zum Monument Valley gefahren, welches sich zum einen Teil in Arizona und zum anderen Teil in Utah befindet. Wir hatten leider zunächst nicht so Glück mit dem Wetter, aber im Nachhinein glaube ich, dass dadurch manche Bilder nur noch besser geworden sind, weil auch der Himmel verschiedene Farben gezeigt hat. Monument Valley war ganz anders als die Canyons, die wir gesehen haben und trotzdem sooo besonders.

 

Unsere nächste Nacht verbrachten wir dann in Page, hier ist es tatsächlich am besten, wenn man die Unterkunft schon weit im Voraus bucht, da sie dann günstiger ist bzw. es auch passieren kann, dass man spontan kein Zimmer mehr bekommt. Wir hatten Glück und haben noch eins bekommen, es war aber auch definitiv unsere teuerste Unterkunft auf der Reise. Auch für die Nationalparks gilt, dass man sich am Besten vorher informiert, da es so eine Art Pass gibt und man dann nicht für jeden einzeln bezahlen muss. Wir sind leider erst ein bisschen zu spät darauf gekommen, aber die Nationalparks sind jeden Cent wert. Außerdem zahlt man den Eintritt immer per Fahrzeug, 20$ teilen sich also durch 4 Personen.

Der nächste Tag war mein Geburtstag und wir haben uns eine Tour im Antelope Canyon gebucht ganz früh am morgen.

cof

Hier muss man auch ein bisschen aufpassen und vor allem frühzeitig buchen, da es Touren im Upper und Lower Canyon gibt und die Touren im Upper Canyon, sehr früh schon ausgebucht sind. Da wir erst sehr kurzfristig gebucht haben (2 Tage vorher) haben wir nur noch eine Tour um 7 Uhr morgens für den Lower Canyon bekommen.

sdr

 

 

 

 

Die Touren sind außerdem sehr wetterabhängig und wir hatten das Pech, dass es in der Nacht stark geregnet hatte. Morgens musste also der Canyon erst von Sand bereinigt werden und unsere Tour wurde dann auf später verschoben. Aber als wir dann endlich in den Canyon steigen durften, hat uns auch hier wieder ein einzigartiges Wunder der Natur erwartet.

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Anschließend sind wir noch zum Horseshoe Bend gefahren. Das liegt keine 10 min Autofahrt außerhalb von Page und war definitiv eins meiner Highlights. Ich habe von Bildern in etwa gewusst, wie es aussieht aber was uns dann erwartet hat war einfach gigantisch und so schön! Hier kann man ein Wunder der Natur sehen ohne Geld dafür zu bezahlen und es ist einfach nur ein paar Meter von einer normalen Straße entfernt.

Nun ging es weiter nach Flagstaff, eine Stadt an der Route 66, die nahe genug am Grand Canyon liegt. Hier haben wir wieder in einem Motel übernachtet und haben am Abend noch in einem total süßen, echten amerikanischen Diner gegessen. Ich hatte also wirklich einen wunderschönen Geburtstag.

cof

Auf den Grand Canyon habe ich mich natürlich besonders gefreut, da er von allen National Parks wohl der Bekannteste ist. Wir haben unser Auto vor dem Park geparkt und sind nicht mit dem Auto in den Park gefahren, da es sehr schwer ist einen Parkplatz im Park zu finden und so viele Autos da sind. Es gibt aber einen kostenlosen Shuttlebus und nach dem wir unsere Tickets in einem Shop gekauft haben, konnten wir ganz leicht mit dem Shuttlebus an den South Rim fahren. Dort sind wir dann den ganzen Tag den South Rim entlang spaziert und haben die beeindruckende Kulisse genossen. Im Vergleich zu den anderen Canyons war hier definitiv am meisten los, aber es ist trotzdem möglich ein paar Stellen für sich zu finden und in Ruhe alles zu genießen.

sdr

Wie ihr sehen könnt ist die Weite des Canyons einfach unbeschreiblich und es gibt so viele verschiedene Schichten und Farben hier. Ich war wirklich beeindruckt und konnte es manchmal kaum glauben, dass ich tatsächlich hier stehe.

 

 

Leider war das schon fast das Ende der Nationalparks, die wir uns angeschaut haben. Einen letzten durften wir aber nicht verpassen und das war der Joshua Tree Nationalpark. Joshua Tree ist eine Wüstenlandschaft, die sich bereits schon in Kalifornien befindet. Es ging also für uns nach einer Nacht in Kingman weiter in einen neuen Bundesstaat.

cof
Teddybear cacti

Hier haben wir wieder so viel Neues sehen dürfen. Unglaublich viele Felsen, Kakteen, Wüstentiere (jaa ich hatte Angst wie ein kleines Kind), unendliche Weiten an Wüste und natürlich die berühmten Joshua Trees. In diesem Park fährt man hauptsächlich viel mit dem Auto herum, man muss also darauf achten genug Benzin im Tank zu haben und sollte außerdem auf jeden Fall genug Wasser griffbereit haben. Wir sind dann zu den verschiedenen interessanten Punkten mit dem Auto gefahren und haben am Ende des Tages zum Sonnenuntergang noch eine kleine “Wanderung” gemacht (in Wahrheit war es einfach ein Trail, der ca. 1 Meile lang war). Hier haben wir dann kleine Salamander (oder was das genau war) und ganz süße Wüstenhasen gesehen und Gott sei dann keine Klapperschlange.

cof

Von diesem Aussichtspunkt hier am Joshua Tree kann man an guten Tagen bis nach Mexiko schauen. Außerdem sieht man Palms Springs und auch das berühmte Coachella (jetzt weiß ich auch endlich wo genau das ist). In Palm Springs hatten wir dann auch unsere Unterkunft bevor es für uns weiter ging in Richtung San Diego. Mir hat die Stadt echt gut gefallen, allerdings kann ich es nur vom Durchfahren beurteilen.

Leider war für mich hier das Ende der Nationalparks, da mein Austauschsemester etwas früher los ging als bei meinen Freundinnen, die mit mir unterwegs waren und die noch zum Yosemite Nationalpark und zum Death Valley fahren durften. Es wird also definitiv nicht das letzte Mal für mich sein, dass ich eine solche Reise mache. Es gibt wirklich so so viel zu sehen und noch so viel mehr Parks. Ich kann es jedem nur ans Herz legen das einmal zu machen, da es wirklich nichts Vergleichbares gibt. Ich freue mich über Feedback und falls jemand gerne noch ein paar Tipps zur Unterkunft etc. braucht, dann immer her mit den Fragen!

Vanessa

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9 thoughts on “Travel Diary West Coast Part I

  1. tolle Reportage. Kannst du noch die Hotels nennen in den Canyon wo ihr geschlafen habt und zufrieden wart? Ich bin in 5 Tagen auch dort und es würde mich sehr interessieren. LG Sissi

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